Zeolith bei neuen Bäumen – die richtige Art der Einarbeitung
Zeolith bei neuen Bäumen: Was ist die richtige Art der Einarbeitung?
Viele Erzeuger arbeiten inzwischen natürlichen Zeolith bei jeder Neupflanzung von Bäumen ein. Dazu gibt es viele Meinungen darüber, auf welche Weise der Zeolith eingearbeitet werden sollte. Auch im Internet finden sich zahlreiche Videos, die unterschiedliche Methoden zeigen. Zum Beispiel die Zugabe in das Pflanzloch, in einer Schicht, in mehreren Schichten, im unteren Bereich, rund um den Baum und vieles mehr.
Theoretisch kann Zeolith auf welche Weise auch immer eingearbeitet nur positiv wirken. Der Grund ist ganz einfach: Er hat nichts „abzugeben“, sondern verwaltet lediglich alles, was er vorfindet. Gleichzeitig filtert und reinigt er von Schwermetallen, Toxinen und freien Radikalen.
Welche Art ist jedoch die richtigste? Wie erzielen wir das bestmögliche Ergebnis?
In einem früheren Artikel haben wir anhand zahlreicher wissenschaftlicher Studien gesehen, dass die Einarbeitung von Zeolith in den Boden unter anderem zur Einsparung von Wasser und Nährstoffen beiträgt.
Wie funktioniert das?
Ganz einfach: Natürlicher Zeolith ist von Natur aus ein molekularer Schwamm. Sobald er in den Boden eingearbeitet ist, beginnt er, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. Werden diese vom oberflächennahen Wurzelsystem „angefordert“, gibt der Zeolith sie frei und versorgt damit den Baum.
Aus dieser Logik heraus ist es uns wichtig, dass sich der Zeolith möglichst nah an den Wurzelhaaren des oberflächennahen Wurzelsystems befindet. Zudem soll er in einem möglichst großen Bodenvolumen verteilt sein, damit er mehr Wasser aufnehmen kann.
Die beste Art der Einarbeitung scheint daher die vollständige Vermischung mit dem Boden zu sein, und zwar im gesamten oberflächennahen Wurzelbereich. Üblicherweise entwickeln Bäume ihr oberflächennahes Wurzelsystem bis zu 60 Zentimeter unter der Erdoberfläche und bis zur Ausdehnung ihrer Krone.
Bei der Pflanzung neuer Bäume ist die beste Art, den Zeolith einzuarbeiten, daher die vollständige Vermischung mit der Erde. Die Mischtiefe beträgt bis zu 60 Zentimeter, und die Mischfläche reicht bis zur zu erwartenden Kronenausdehnung des Baumes.
Sehen Sie in den folgenden Skizzen die Arbeitsschritte zur Einarbeitung von natürlichem Zeolith bei neuen Bäumen.


